Pressemitteilungen und Meldungen

Potsdam – Der Förderverein Haus der Natur lädt zum Gesundheitstag im Haus der Natur am 13.07.2021 ein. Menschenleben retten – unter diesem Motto können angemeldete Besucher*innen Blut spenden und sich für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei registrieren. Der Förderverein möchte mit dieser Aktion einen Beitrag gegen die Gesundheitskrise leisten, die auch durch Umweltzerstörung und Klimakrise bedingt wird.

Am 13. Juli lädt das Haus der Natur zum Gesundheitstag ein: Von 14 bis 18 Uhr können angemeldete Besucher*innen bei einer gemeinsamen Aktion mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Blut spenden und sich ein Set für die Registrierung als Stammzellenspender*in bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) bestellen.

Jeder dritte Mensch in Deutschland ist mindestens einmal im Leben auf gespendetes Blut angewiesen. Ob bei Operationen, Unfällen oder schweren Krankheiten – Blutkonserven retten Leben! Doch gerade sind sie knapp, bedingt durch die Corona-Pandemie und die Ferienzeit kommen sehr viel weniger Menschen zum Blutspenden als notwendig wären.

Alle 12 Minuten erhält in Deutschland ein*e Patient*in die Diagnose Blutkrebs. Ohne Stammzellenspende haben viele von ihnen keine Überlebenschance, doch die Suche nach dem genetischen Zwilling ist vergleichbar mit der nach der Nadel im Heuhaufen. Nur wenn sich möglichst viele Menschen als potenzielle Spender*innen registrieren lassen, gibt es für immer mehr Betroffene eine Chance auf Genesung.

Und warum nun ein Gesundheitstag im Haus der Natur? Ganz einfach – Klimakrise und Umweltzerstörung sind auch eine Gesundheitskrise: Gesundheitsschädigende Extremwetterereignisse wie Hitzewellen nehmen zu und fordern viele Opfer, Luft- und Wasserverschmutzung werden begünstigt, durch Zecken und Mücken übertragene Krankheiten können sich stärker verbreiten, Klimawandelfolgen bedrohen Nahrungsmittel- und Gesundheitsversorgung. Die Zerstörung der Ökosysteme begünstigt das Auftreten und pandemische Verbreiten neuartiger Infektionserreger wie SARS-CoV-2.

Nachhaltigkeit ist also nicht nur eine ökologische Angelegenheit, sondern auch eine soziale und wirtschaftliche sowie auch eine der Gesundheitsversorgung! Deshalb rufen wir alle Menschen in der näheren und weiteren Umgebung des Hauses der Natur auf: Werden Sie Lebensretter*in! Registrieren Sie sich für einen Termin zum Blutspenden am 13.7.2021 und registrieren Sie sich als Spender*in in der Deutschen Knochemarkspenderdatei!

Die nächste Blutspende-Aktion findet am 07. September statt. Wenn das Haus als Blutspende-Ort gut angenommen wird, wird es 2022 regelmäßige Blutspende-Termine im Haus geben.

(Mario Sitte/Förderverein Haus der Natur Potsdam)

 

Potsdam – Der Förderverein Haus der Natur lädt ein zum Tag der offenen Tür im Rahmen des Internationalen Museumstage am 16.5.2021. Mit den an die aktuellen Bedingungen angepassten digitalen Angeboten bekommen Familien und alle Interessierten einen Einblick in die Arbeit der im Haus ansässigen Verbände.

Am 16. Mai findet in diesem Jahr der Internationale Museumstag statt. Im Rahmen des digitalen „Tages der offenen Tür“ lädt auch der Förderverein Haus der Natur Potsdam dazu ein, mehr über das Haus und die Verbände zu erfahren und bei verschiedenen Mitmachaktionen dabei zu sein.

In einer extra für den Museumstag programmierten kostenfreien App des ökologischen Verkehrsclubs VCD können alle Interessierten im Rahmen der „Verkehrswende-Rallye“ durch Potsdam zum Verkehrswende-Expert*in werden. An 15 Stationen – vom
Park Sanssouci zum Park Babelsberg – erfahren die Teilnehmenden mehr über das Thema Verkehrswende direkt am Beispiel Potsdam. Die Naturschutzjugend Brandenburg stellt sich und den Umweltwettbewerb „Erlebter Frühling“ in einem kleinen Film vor. Kinder im Vor- und Grundschulalter sind aufgerufen, hinaus in die Natur zu gehen und nach Grasfrosch, Salweide und Biene Ausschau zu halten. Aktionen und Ergebnisse können dann auf der Seite der NAJU Brandenburg hochgeladen werden. Es winken Preise für die Teilnehmenden. Der NABU Brandenburg engagiert sich im Land Brandenburg für Natur und Umweltschutz. Mit über 18.500 Mitgliedern ist er der stärkste Naturschutzverband im Land. In seinem filmischen Beitrag berichtet er über seine Arbeit und gibt Tipps, wie man sich selbst im Naturschutz engagieren kann. Der Förderverein für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz (FÖN e. V.) lädt am 16.5.2021 um 15.00 Uhr zum digitalen Filmgespräch ein. Gezeigt wird der Film
„ZukunftsmacherInnen – wie Brandenburg nachhaltig werden will“. Im Anschluss an das Gespräch stehen Christiane Schröder von NABU Brandenburg und Protagonistin des Films sowie Axel Kruschat vom BUND Brandenburg zum Filmgespräch bereit.
Moderiert wird die Veranstaltung von Ernst-Alfred Müller vom FÖN e. V.

„Leider können wir nicht, wie geplant, zusammen mit den Naturfreunden Brandenburg den Workshop ‚Leben im Wasser unter dem Mikroskop betrachten‘ durchführen“, bedauert die Geschäftsführerin des Fördervereins Haus der Natur, Katrin Leniger. „Mit dieser Aktion wollten wir vor Ort im Haus unsere neue Ausstattung an Geräten und Literatur zur Artenbestimmung einweihen. Auf jeden Fall geht aber an dieser Stelle ein großes Dankeschön an das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz,
das uns mit der Bewilligung von Lottomitteln die Anschaffung von Mikroskopen, Ferngläsern, Fledermausdetektoren und ganz neuer Bestimmungs-literatur ermöglicht hat“, fügt sie hinzu „und aufgeschoben ist ja bekanntlich nicht aufgehoben. Es wird
demnächst einen kleinen Film auf unserer Homepage geben, in dem man das Ganze dann in Aktion sehen kann.“

Der Förderverein Haus der Natur und die Verbände freuen sich über rege Teilnahme.

Seit Februar besteht die Möglichkeit, Bücher kontaktlos im Haus der Natur Potsdam zu tauschen. Dafür ist die ehemals im ersten Stock befindliche Ausstellungsvitrine in eine Büchervitrine umgewandelt worden. Zur besseren Erreichbarkeit steht die Vitrine ab sofort im Erdgeschoss des Hauses allen Besucher*innen des Hauses offen.

Nach dem Geben-und-Nehmen-Prinzip dürfen in der Büchervitrine kostenlos Bücher herausgenommen und hineingestellt werden. Ein direkter Tausch muss nicht stattfinden. Es muss also nicht für jedes herausgenomme Buch eines hineingestellt werden.

Der Förderverein bittet darum, nur Bücher in einen guten Zustand in die Vitrine zu stellen.

Bücher-Vitrine
Bücher-Vitrine

Pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum des Fördervereins vom Haus der Natur Potsdam, veröffentlicht der Förderverein heute einen Image-Film über das Haus. Darin bekommen die Zuschauer*innen einen Einblick in das Haus selbst, sowie in die Arbeit der ansässigen Verbände und Vereine. Der Film ist auf der Startseite zu finden oder auf YouTube unter folgendem Link: https://www.youtube.com/watch?v=tF6-6v6Nu74.

Der Förderverein Haus der Natur koordiniert und aktiviert den landesweiten ehrenamtlichen Naturschutz durch Pflege und Entwicklung des Hauses der Natur in Potsdam als zentralen Anlaufpunkt der Umweltverbändearbeit. In diesem Jahr feiert er sein 20jähriges Jubiläum.

Fast genau vor 20 Jahren entstand auf Initiative des Umweltbeirats des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Raumordnung die Idee, ein Haus der Natur in Potsdam zu schaffen. Mit der Gründung des Fördervereins Haus der Natur als Rechtsträger des Hauses am 17.1.2001 wurde ein erster Schritt zur Verwirklichung dieser Idee getan. Seitdem ist viel passiert. Mitten in Potsdam, im Innenhof des Gebäudekomplexes der Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam, begann im Herbst 2001 die Sanierung des ehemaligen Waschhauses. 2002 zogen dann die ersten Verbände in das Haus ein. 2005 waren noch einmal Handwerker aktiv – das Dachgeschoss des Hauses wurde zum Umweltbildungszentrum ausgebaut. Herzstück des Zentrums ist der Veranstaltungssaal für bis zu 100 Personen, welcher den Namen des Naturschützers und Schriftstellers Reimar Gilsenbach erhielt.

Möglich wurde dies vor allem durch die Unterstützung des Umweltministeriums des Landes Brandenburg. Ohne die zur Verfügung gestellten Projektmittel wären die Umbauten und auch die Arbeit des Fördervereins nicht möglich gewesen. Für den Umbau des Dachgeschosses gelang es dem Verein umfangreiche Fördermittel der Deutschen Bundesstiftung Umwelt einzuwerben.

„Durch unser Haus der Natur werden die Kräfte von gemeinnützig tätigen Brandenburger Natur- und Umweltschutzverbänden und -vereinen gebündelt. Es ist der zentrale Anlaufpunkt für den ehrenamtlichen Natur- und Umweltschutz im Land Brandenburg geworden“, betont Christiane Schröder, Vorsitzende des Fördervereins Haus der Natur. Die Verbände repräsentieren insgesamt etwa 30.000 Mitglieder, die sich ehrenamtlich für den Natur- und Umweltschutz im gesamten Land Brandenburg engagieren. Das Haus der Natur steht allen Brandenburger*innen, die sich in Sachen Naturschutz einbringen wollen, offen.

Axel Vogel, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz: „Ich gratuliere dem Förderverein Haus der Natur zu 20 Jahren erfolgreicher Arbeit. Die Bündelung von so vielen für den Naturschutz in unserem Land engagierten Verbänden unter einem Dach hat sich in den letzten Jahren großartig bewährt. Als Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger in diesem Land und als wichtiger Veranstaltungsort ist das Haus der Natur inzwischen eine feste Instanz. Der Landtag hat auch deshalb die Förderung nochmals aufgestockt, so dass wir das Haus der Natur im Rahmen der Verbändeförderung künftig noch besser fördern können.“

Von Beginn an leitete Regine Auster als Geschäftsführerin des Fördervereins die Geschicke des Hauses. Ihr Engagement hat das Haus der Natur maßgeblich geprägt und zum Erfolg der Umbaumaßnahmen und zahlreicher anderer Projekte beigetragen. Im Juni 2020 hat sie sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet und ein neues Team hat die Leitung des Fördervereins übernommen.

„Wir möchten uns zum 20. Geburtstag sowohl bei den vielen Ehrenamtlichen bedanken, die für unsere Verbände und den Naturschutz in Brandenburg aktiv sind“, sagt Katrin Leniger, die neue Geschäftsführerin des Fördervereins Haus der Natur. „Wir freuen uns über jeden, der zu uns kommt, weil ihm oder ihr das Thema Naturschutz am Herzen liegt. Wir danken vor allem aber auch dem Land Brandenburg und den Umweltministerinnen und -ministern, durch deren Unterstützung es in den letzten 20 Jahren möglich wurde, das Haus weiter zu entwickeln und zu einem wichtigen Stützpunkt in Sachen Naturschutz in Brandenburg werden zu lassen.“

„Danken möchten wir auch der Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam für die Unterstützung in den vergangenen Jahren. Erst im vorletzten Jahr wurde der Mietvertrag mit der Stiftung um weitere 10 Jahre verlängert und damit die weitere Arbeit des Hauses gesichert“, fügt sie hinzu.

Zum 20. Geburtstag des Fördervereins wird es verschiedene Formate wie eine Ausstellung im Haus der Natur geben, die die Geschichte des Hauses Revue passieren lassen. Auch im Rahmen des Potsdamer Naturfotoherbstes, den der Förderverein in diesem Jahr zum 16. Mal durchführt, soll sich eine Veranstaltung der Geschichte des Hauses widmen, das im 18. Jahrhundert gebaut wurde. Entsprechende Termine, sofern durch die Corona-Pandemie durchführbar, werden auf der Homepage des Fördervereins www. hausdernatur-potsdam.de veröffentlicht.

Bereits zum 15. Mal lädt der Förderverein Haus der Natur Potsdam e. V. zum Potsdamer Naturfoto-Herbst ein.

Ob Wölfe in der Niederlausitz, die Azoren oder Irland, die Themen der Vorträge in diesem Jahr sind wieder so divers wie die Fotografen und Fotografinnen selbst. Ab Oktober 2020 präsentieren sie ihre spannendsten Aufnahmen im Haus der Natur, die sie auf Reisen in fernen Ländern oder ganz nah in Brandenburg gemacht haben.

„Wir freuen uns sehr, dass der Naturfoto-Herbst inzwischen eine Tradition in Potsdam geworden ist“, sagt Christiane Schröder, die Vorstandsvorsitzende des Fördervereins Haus der Natur Potsdam. „Die Veranstaltungen wurden von den Potsdamer*innen und darüber hinaus immer sehr gut angenommen. Wir hoffen, dass auch in diesem Jahr viele Menschen an dem einen oder anderen Donnerstagabend den Weg ins Haus der Natur finden“, ergänzt sie.

Ganz so wie in den letzten Jahren wird der Naturfoto-Herbst in diesem Jahr jedoch nicht ablaufen können. Durch die corona-bedingten Abstandsregelungen müssen die Plätze dieses Mal stark reglementiert werden. Maximal 24 Besucher*innen können an jedem Foto-Herbst-Termin teilnehmen. In den letzten Jahren waren auch bis zu 80 Besucher*innen möglich gewesen. „Wir versuchen das Beste daraus zu machen, um den wenigen Menschen, die kommen dürfen, trotzdem einen schönen und erlebnisreichen Abend zu ermöglichen“, sagt Christiane Schröder.

Das Programm des 15. Naturfoto-Herbstes muss sich jedenfalls auch in diesem Jahr nicht verstecken. „Wir konnten auch in diesem Jahr wieder tolle Fotografen und Fotografinnen zum Naturfoto-Herbst einladen“, freut sich Steffen Bohl, Mitorganisator des Naturfoto-Herbstes. „Die Abende leben nicht nur durch die tollen Foto- und Videoaufnahmen, sondern vor allem auch durch die Menschen und ihre Geschichten, die sie mitbringen. Und natürlich wird der Abend umso besser, je mehr Augen und Ohren dabei sind und die eine oder andere spannende Frage an die Referenten und Referentinnen stellen“, fügt er hinzu.

Organisiert vom Förderverein Haus der Natur Potsdam e. V. findet der Potsdamer Naturfoto-Herbst seit 2006 traditionell im Oktober und November im Reimar-Gilsenbach-Saal im Haus der Natur Potsdam statt. Fotografen und Fotografinnen aus Brandenburg und Deutschland zeigen dabei einzigartige Naturlandschaften aus der ganzen Welt, Naturhotspots aus Brandenburg oder faszinierende Aufnahmen verschiedener Tier- und Pflanzenarten. Auch Einblicke in die Lebenswelt anderer Kulturen sind oft Teil der Naturfoto-Herbst-Präsentationen. Die Abende finden ab dem 08.10.2020 jeden Donnerstag von 19 Uhr bis ca. 21 Uhr statt. Der Eintritt kostet 5 €. Eine Voranmeldung ist corona-bedingt in diesem Jahr beim Förderverein Haus der Natur Potsdam e. V. zwingend notwendig.