5 Gründe, weshalb Reimar Gilsenbach für das Haus der Natur von großer Bedeutung ist

  1. Nicht nur vom Haus der Natur heißt die Wahlheimat Brandenburg. Ebenso Reimar Gilsenbach zog es in das Bundesland, das für seine Natur, besonders für die zahlreichen Gewässer bekannt ist. Während das Haus der Natur direkt aus der Landeshauptstadt Potsdam heraus agiert, zog es Gilsenbach in das heutige Ökodorf Brodowin, das an dem ältesten Naturschutzgebiet Deutschlands gelegen ist.
  2. Wie Gilsenbach sucht auch das Haus der Natur in Potsdam stets die Öffentlichkeit, um die gesamte Gesellschaft erreichen und motivieren zu können, gemeinschaftlich Natur und Umwelt zu schützen. Denn nur mit vereinten Kräften kann uns die Bewältigung von tiefgreifenden Umweltproblematiken gelingen. Und auch das Haus der Natur bündelt mit verschiedensten Natur- und Umweltverbänden sowie zahlreichen Ehrenamtlichen Kampfgeist und Ideenreichtum, wenn es darum geht, unsere Umwelt und Natur zu unterstützen und zu schützen. 
  3. Gerade auch durch seine Funktion als ökologischer Aufklärer ist Reimer Gilsenbach in unserem Haus der Natur von großer Bedeutung. Denn auch wir, vor allem die Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Umweltbildung Landesverband Brandenburg e.V. (ANU), der Kinder- und Jugendverband des NABU oder auch der Förderverein Haus der Natur Potsdam e. V. mit seiner Umweltbibliothek sind stets darum bemüht, den Wissenstransfer von Umwelteinrichtungen und der Gesellschaft florieren zu lassen, um möglichst viele Menschen für Natur- und Umweltprobleme sensibilisieren und hierdurch zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen zu können.
  4. Nicht zuletzt Reimar Gilsenbach ist die Existenz von einem unserer Naturschutzverbände zu verdanken. Die Grüne Liga ist ein Netzwerk ökologischer Bewegungen, die 1990 durch Stadtökologiegruppen und kirchliche Umweltgruppen der DDR gegründet wurde, unter denen sich auch Gilsenbach befand.
  5. Das Haus der Natur und Reimar Gilsenbach teilen nicht nur die Liebe zur Natur und ihren Geschöpfen, sondern ebenfalls die Einsicht, dass man für ihren Erhalt etwas tun muss. Denn wie Gilsenbach bereits feststellte: „Lassen wir die Natur unverändert, können wir nicht existieren. Zerstören wir sie, gehen wir zugrunde. Der schmale, sich verengende Glattweg zwischen Verändern und Zerstören wird auf Dauer nur einer Gesellschaft gelingen, deren Ethik sich im Einssein mit der Natur empfindet.“ Und eine solche Ethik, die sich im Einssein mit der Natur versteht, versucht das Haus der Natur im Gemeingeist der Gesellschaft zu etablieren – wie durch das Engagement in der Umweltbildung oder die Bereitstellung von vielseitigen Projekten, die allen Interessierten den Zugang zum Umwelt- und Naturschutz erleichtern.