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Das Haus der Natur in Potsdam wird 20!

Potsdam – Im letzten Jahr feierte der Förderverein Haus der Natur sein 20-jähriges Bestehen. Schon ein Jahr nach seiner Gründung zogen 2002 die ersten Verbände nach einer umfangreichen Sanierung ein. Die meisten blieben dem Haus bis heute verbunden.

Zentral in der Innenstadt, eingebettet in das barocke Ensemble der Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam und in unmittelbarer Nachbarschaft zum  Naturkundemuseum Potsdam, hat sich das Haus in den letzten 20 Jahren stetig zu einer populären Anlaufstelle für Fragen des Natur- und Umweltschutzes sowie der Umweltbildung weiterentwickelt. Im Haus der Natur haben heute 10 Umwelt- und Naturschutzinstitutionen ihre Geschäftsstellen. Der Naturschutzbund Brandenburg und sein Kreisverband Potsdam, die Naturschutzjugend Brandenburg, der Verkehrsclub Deutschland Landesverband Brandenburg, der Förderverein für Öffentlichkeitsarbeit im Naturschutz- und Umweltschutz, die Arbeitsgemeinschaft für Stadtgestaltung und Umweltschutz Potsdam, die Grüne Liga Brandenburg, die Naturfreunde Brandenburg, die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Brandenburg und das Landesbüro anerkannter Naturschutzverbände haben hier ihren Sitz. Der Förderverein
unterstützt das Zusammenwirken der Verbände bei der Umsetzung ihrer naturschutz- und umweltpolitischen Ziele. Der Förderverein Haus der Natur koordiniert und aktiviert den landesweiten ehrenamtlichen Naturschutz durch Pflege und Entwicklung des Hauses der Natur als zentralen Anlaufpunkt für die Umweltverbändearbeit.

„Leben wie ein Baum, einzeln und frei, doch brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht.“ (Hazim Hikmet, aus dem Gedicht „Die Einladung“).

„Das war von Anfang an das Leitmotto für unser Haus“, erzählt Claudia Günther, Jugendbildungsreferentin der Naturschutzjugend Brandenburg, die von der ersten Stunde an dabei war. „Viele unterschiedliche Verbände die sich alle für den Klima – Natur- und Umweltschutz stark machen unter einem Dach – das war eine riesen Chance für Brandenburg und wir alle haben sie ergriffen. Ich erinnere mich noch gut an die Eröffnungsfeier mit dem damaligen Umweltminister Birthler. Wir pflanzten eine Linde, die schon mächtig gewachsen ist und uns immer an unser gemeinsames Ziel erinnert.“

Bereits kurz nach der Eröffnung des Hauses luden die Umweltverbände zu ersten Veranstaltungen in das Haus der Natur ein. Um den Wissenstransfer zu verbessern erfolgte 2006 der Umbau des Dachgeschosses mit Fördermitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt zum Umweltbildungs- und Konferenzzentrum mit dem „Reimar-Gilsenbach-Saal“. Dort locken heute nicht nur die Verbände des Hauses mit vielen spannenden Angeboten für Naturschutzinteressierte. Ergänzend wurden insbesondere in den vergangenen zwei Jahren auch immer mehr digitale Angebote entwickelt, die nicht nur Brandenburg weit viel Zuspruch erhalten. Wer nichts davon verpassen möchte, kann sich unter info@hausdernatur-potsdam.de für unseren monatlichen Newsletter anmelden.

„Wir sind stolz darauf, mit dem Haus der Natur einen beliebten Ort für Engagement und Austausch im Naturschutz geschaffen zu haben, den wir gern auch in Zukunft weiterentwickeln wollen.“ sagt Christiane Schröder, Vorsitzende des Fördervereins Haus der Natur Potsdam. „Umweltwissen weitergeben und die Liebe zur Natur stärken, ist für uns eine Herzensangelegenheit und wir freuen uns darüber, dass wir dabei auch durch das Umweltministerium und die Politik viel Unterstützung erhalten.“ Wer die Verbände des Hauses kennenlernen und sich über ihre Arbeit informieren möchte, hat dazu viele Gelegenheiten. Ob im Internet oder bei Veranstaltungen vor Ort, wie dem am 7.5.2022 stattfindenden Tag der Wissenschaften, beim Tag der offenen Tür am 15.5.2022, dem Umweltaktionstag am 1.6.2022 für Schüler*innen aus Potsdam vor Ort in der Lindenstraße 34 oder regelmäßig beim Umweltfest im September im Volkspark in Potsdam– das Haus der Natur und seine Verbände sind immer dabei!